Samstag, 21. Januar 2012

Yuki für mein Schnucki




Immer, wenn ich in den anderen (euren) Blogs lese, fühl ich mich sehr inspiriert und nehme mir vor, meinen Blog auch ein wenig ansprechender zu gestalten. Vielleicht auch mal einen netten Text zu schreiben anstatt nur knapp die eigenen Fotos zu kommentieren, welche auch mehr Kunst sein könnten als einfach nur geknipst.

Und jedesmal, wenn ich dann diese unhübsche Schablone meines Blogs vor Augen habe, wo ich die Posts erstellen kann, fehlt mir jegliche Inspiration. Mir fällt überhaupt nichts Geistreiches mehr ein. Das sterile Format nimmt mir jede Möglichkeit witzig oder charmant oder wenigstens kreativ mit Worten zu sein. So kommt mir das zumindest vor. Und dann kommt noch dazu, dass ich wirklich lange brauche, um einen Post zu erstellen. Ich bewundere jede einzelne von euch, die mit Leichtigkeit und flotten Sätzen hübsche Werke präsentiert! So stell ich mir das zumindest vor, während ich hier im Schneidersitz vor dem Laptop sitze und versuche in Worte zu fassen, was ich mir heute Nachmittag so schön zusammengereimt hab.


Eine Frage, die mich schon länger beschäftigt, ist, wie man "korrekt" auf Kommentare antwortet. In einem Kommentar? Im darauffolgenden Post? Still freuen und dazu schweigen? Ich bekomm ja gerade soviel Kommentare, dass ich gemütlich auf jeden einzelnen eingehen könnte, aber ist das auch gewünscht? Wenn ich zum Beispiel einen Kommentar hinterlasse in einem "Fremdblog", dann erwarte ich in der Regel keine Antwort. Was nicht heißen soll, dass ich mich nicht freue, wenn ich eine Antwort bekomme... Schwierig irgendwie.


Meiner Meinung nach ist ein Blog dann interessant, wenn er a) liebevoll gestaltet ist oder b) durch Persönlichkeit glänzt oder c) beides in sich vereint. Der Nebeneffekt ist, dass die eigenen Werke dadurch einfach besser zur Geltung kommen. Und so einen Blog merkt man sich. Und schaut wieder gern vorbei. Was ja im Großen und Ganzen der Sinn von der Bloggerei ist. Man möchte ja "gelesen" werden...


Ich befürchte, dass ich heute auch gar nicht mehr auf einen Zweig kommen werde, schon gar nicht auf einen grünen. Es ist schon spät, meine Gehirnfunktion lässt schon minütlich nach, ich merke ja, wie ich immer langsamer werde und die Absätze immer kürzer. Also lass ich zum Ende noch ein paar Bilder sprechen, damit ihr vielleicht doch noch was zu lachen habt!

Endlich ist meine erste FM Zorian, Skijacke, fertiggeworden! Leider ein bisschen groß geworden 


oder doch eher zu klein? Spannt an den Schultern etwas...


Nein, passt genau!


Und zusammen mit der Schneehose Yuki hat mein Großer endlich seinen ausstehenden Skianzug bekommen.


Die Jacke bietet noch genügend Platz, um hineinzuwachsen. Die Ärmel sind extralang, was gewünscht war, damit man auch ohne Handschuhe warme Hände hat und


auch das Rückenteil ist lang genug, um Mamas Bedürfnis nach einem Kind mit warmen Rücken gerecht zu werden.
Die Schlinge wird diesesmal hoffentlich von Beginn an halten und nicht mehr ausreißen.


Und weil die vorderen Taschen für mein Kind viel zu klein sind, gibt es auch eine praktische Innentasche.


Die Druckknöpfe aus Metall hab ich jetzt das erste mal ausprobiert und bin mit der Handhabung (beinhaltet Hammer, Küchenbrett und dieses Plastikklappteil, das mitgeliefert ist) ganz zufrieden. Ich hoffe, dass sie den Praxistest überstehen werden, denn sie gefallen mir!


Es war etwas knifflig, die Stofflagen zu verarbeiten, da ich zwei Lagen Volumenvlies nehmen wollte, um die Jacke auch wintertauglich zu machen. Außen ist ein wasserabweisender Outdoorstoff und innen kuscheliges Fleece. Als erstes hab ich das Fleece mit den Volumenvliesschichten grob versteppt und dann nach Anleitung genäht. Ich freu mich, dass sich die Nähte größtenteils treffen, da ich ohne fixieren genäht habe, um keine Löcher in den Outdoorstoff zu machen. Nur die Taschen am Vorderteil sind nicht ganz auf gleicher Höhe, aber durchaus verzeihbar.

Jetzt darf auch endlich diese vielgeliebt und zutodegetragene Jacke, eine FM Felix gehen. Aus nostalgischen Gründen noch ein paar Bilder von der totalen Zerstörung.






Um diesen Schnitt werd ich nicht ewig herumkommen, denn wenn es nach meinem Großen geht, ist dieser Schnitt mit den langen Ärmeln, riesigen Taschen und der Weite DER Jackenschnitt schlechthin. 

Aber genug für heute!

Gute Nacht und angenehme Träume in die Bloggerwelt! :)
Eure Ena

Kommentare:

  1. Wow!! Toller Skianzug. Wo nimmst du nur die Zeit für so ein Megaprojekt her???? Gib mir bitte einen Tipp.
    LG
    Helga

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  2. Liebe Lausi,
    Wenn man erst einmal den inneren Schweinehund überwunden hat, ist es gar nicht mehr so viel Arbeit. Va. hab ich ein paar geplante Veränderungen, wie Windfang an der Jacke und Gummizug am Beininnenbund weggelassen, damit es endlich fertig wird. Ich arbeite - zwar mit Unterbrechungen - immerhin schon seit Anfang Dezember an diesem Projekt.
    Ein betüddeltes Shirt nimmt im Vergleich sicher mehr Zeit in Anspruch! Man muss sich nur trauen :)
    VLG Ena

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  3. Sehr schöne Fotos - und sehr schön geschrieben hast Du das! Ich schaue immer wieder gerne bei Dir vorbei!
    Und der Skianzug - Respekt!
    Ganz liebe Grüße
    Gisela

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  4. Wow, toll!! Ich ziehe meinen imaginären Hut! :)

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  5. Die karierte Jacke is großartig! toll gemacht!!!

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